Als Mitglied der Finanzkommission des Nationalrates stand in der Sommersession 2026 die finanzielle Stabilität der AHV im Zentrum meiner Arbeit. Ein zentrales Geschäft war die Finanzierung der 13. AHV-Rente. Der Nationalrat hat entschieden, diese über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.4 Prozentpunkte zu finanzieren.
Damit steigt der Normalsatz von 8.1 auf 8.5 Prozent, der Sondersatz für die Hotellerie von 3.8 auf 4 Prozent. Der reduzierte Satz für Güter des täglichen Bedarfs bleibt unverändert. Eine zusätzliche Finanzierung über Lohnbeiträge wurde knapp abgelehnt. Die Mitte bedauert die reine Mehrwertsteuerlösung und hätte eine Mischfinanzierung bevorzugt. Nach dem Volksentscheid unterstützt sie den Beschluss dennoch, um die Umsetzung sicherzustellen und eine Blockade zu verhindern. Klar ist: Die Finanzierung ist damit nur teilweise gesichert. Die AHV bleibt eines der zentralen finanzpolitischen Dossiers der Schweiz.